Unser Service für die Presse - Pressemitteilung Ankündigung
Innovatives Konzept sichert OP-Standort Oberstaufen
Umbau des Krankenhauses
zum OP-Zentrum in vollem Gange / Eröffnung für Anfang Januar 2003 geplant
Oberstaufen, 08.10.2002 - Nicht ganz unbemerkt von Einwohnern und Gästen in Oberstaufen laufen derzeit Umbauarbeiten am ehemaligen Krankenhaus. Das Ziel: Die Errichtung des neuen OP-Zentrums Oberstaufen, in dem ab Januar 2003 klei-ne und große Patienten unter modernsten Bedingungen ambu-lant operiert werden können. Ärztlicher Leiter des neuen OP-Zentrums wird der erfahrene Anästhesist und Schmerzthera-peut Dr. med. Lutz Lindner (37), der bereits über mehrere Jahre in vergleichbaren Zentren in Goslar (Niedersachsen) und Kempten in leitender Funktion tätig war. "Sowohl die technische Ausstattung wie auch die räumlichen Bedingungen im ehemaligen Krankenhaus Oberstaufen bieten ideale Voraussetzungen für die Errichtung eines der modernsten ambulan-ten OP-Zentren nicht nur in dieser Region", beurteilt Dr. Lindner die Rahmenbedingungen für den Aufbau und Betrieb eines OP-Zentrums in den Räumen des ehemaligen Krankenhauses.
Einen großen Anteil an der schnellen und zukunftsweisenden Lösung für die Räume des seit Mitte dieses Jahres geschlossenen Krankenhauses haben insbesondere Landrat Gebhard Kaiser, der Oberstaufener Bürgermeister Walter Grath und die Geschäftsfüh-rung der Kliniken Oberallgäu, die sich allesamt für den Erhalt eines attraktiven und zukunftsorientierten Gesundheitsangebotes an die-sem wichtigen Standort stark gemacht haben. Unter mehreren Alternativen haben sie sich für das Konzept und letztlich auch die Erfahrung von Dr. Lindner entschieden und durch ihr nachhaltiges Engagement beim Ausbau der Räumlichkeiten die neue Nutzungs-form überhaupt erst ermöglicht.
Zukunftweisendes Angebot für regionale und auch überregionale Fachärzte
Das OP-Zentrum Oberstaufen bietet den regionale Fachärzten aus den Bereichen Chirurgie, HNO, Augenheilkunde, Urologie, Gynäko-logie und Zahnheilkunde ideale Rahmenbedingungen für die Durchführung ambulanter Operationen. Dieser Form des Operierens gehört nach Meinung von Experten die Zukunft. So werden derzeit bereits in den USA annähernd 80 Prozent aller Operationen ambulant durchgeführt. Insbesondere Kinder profitieren davon, bei opera-tiven Eingriffen wie der Behebung eines Leistenbruchs oder Entfernung von Polypen nicht durch einen sonst fälligen Krankenhausaufenthalt mehrere Tage von den Eltern getrennt zu werden.
Die zeitliche Komponente spricht sicher für das ambulante Operieren, doch geht es Dr. Lindner bei seiner Arbeit um weit mehr: "Die Kunst der ambulanten Operierens liegt im wesentlichen in der schnellen Wiederherstellung des Wohlbefindens eines Patienten. Modernste Medikamente und Betäubungsverfahren ermöglichen es heute, einen Patienten bereits etwa 2 Stunden nach einer Operati-on wieder zu entlassen. Zudem weiß ich unter anderem aus meinen Erfahrungen als Schmerztherapeut zu berichten, dass Schmerzen und Übelkeit nach einer Narkose nicht zwangsweise auftreten müs-sen - im Gegenteil, diese unangenehmen Nebenwirkungen sind gezielt vermeidbar," erläutert Dr. Lindner, der neben der deutschen Facharzt-Prüfung auch das internationale Examen der Europäi-schen Gesellschaft für Anästhesie erfolgreich absolviert hat, aus medizinischer Sicht die Vorzüge des ambulanten Operierens.
Parallel zu den Umbauarbeiten nimmt Dr. Lindner bereits Kontakt zu allen in Frage kommenden Fachärzten der Region auf. Dabei kommt es ihm nicht nur darauf an, die noch aus Krankenhauszeiten stammende moderne und für ein ambulantes OP-Zentrum sicher ungewöhnlich professionelle Ausstattung der Räumlichkeiten vor-zustellen. Vielmehr sucht er Kollegen anderer Fachrichtungen, die mit ihm einen hohen Anspruch an eine moderne und qualitätsgesi-cherte Medizin teilen und sich auch dieser verpflichtet fühlen. Denn an der Qualität des OP-Zentrums Oberstaufen und damit auch am Grad der Zufriedenheit der Patienten wollen sich Dr. Lindner und sein Team ab Januar 2003 messen lassen.
Doch regionale Ärzte zählen nicht alleine zu den Ansprechpartner des versierten Anästhesisten. So hat er bereits die regelmäßige Zusammenarbeit mit renommierten und überregional agierenden Plastischen Chirurgen vertraglich fixiert. Damit werden in Zukunft auch größere chirurgische Eingriffe wie Brustoperationen etc., die nur unter Vollnarkose durchgeführt werden können, in dem mondänen Alpenkurort stattfinden.
Schmerztherapie als zusätzliches Angebot in der regionale Gesundheitsversorgung
Im OP-Zentrum Oberstaufen wird Dr. Lindner auch eine Schmerzambulanz betreiben und damit die Gesundheitsversorgung in der Region ergänzen. Dieses Angebot soll vor allem chronisch Schmerzkranken, die beispielsweise unter Migräne, Tumorschmer-zen, Rückenschmerzen leiden, zu einem schmerzärmeren oder gar schmerzfreien Leben verhelfen. In diesem Zusammenhang plant Dr. Lindner, auch die Einwohner und Kurgäste von Oberstaufen und Umgebung in regelmäßigen Vorträgen über das Wesen von und den Umgang mit Schmerzen zu informieren.
Durach, 08.10.2002
OZO-PM-Ankündigung.doc
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Ihr Gesprächspartner:
Dr. Lutz Lindner, Anästhesist
(DEAA) und Schmerztherapeut
Operations Centrum Oberstaufen
Schlossstraße 28, 87534 Oberstaufen
Telefon: 08386/96 98 83, Fax: 08386/96 98 84
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